{"id":1189,"date":"2018-03-23T19:18:28","date_gmt":"2018-03-23T17:18:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.joerg-neidig.de\/wordpress\/?p=1189"},"modified":"2018-03-23T19:25:14","modified_gmt":"2018-03-23T17:25:14","slug":"ok-jetzt-verstehe-ich-was-hier-unter-gastfreundschaft-verstanden-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joerg-neidig.de\/wordpress\/?p=1189","title":{"rendered":"OK, jetzt verstehe ich was hier unter Gastfreundschaft verstanden wird"},"content":{"rendered":"<p>Ich muss erst einmal die ganzen Eindr\u00fccke von heute in meinem Kopf sortieren. Unsere Reisegruppe ist klein und 2 der insgesamt 6 Reisenden kenne ich ja schon, womit wir schon einmal die H\u00e4lfte der Gruppe stellen. Dies erm\u00f6glicht uns eine deutlich individuellere und spontaner Vorgehensweise als bei anderen Gruppenreisen.<\/p>\n<p>Wir starteten unseren Tag in Taschkent langsam mit einem Besuch eines Kunstmuseum, einem Museum mit alten Schriften und einer Moschee in welcher gerade das Freitagsgebet begann. Alles war malerisch und k\u00f6nnte direkt einem M\u00e4rchen aus 1001 Nacht entsprungen sein. Auf dem Platz vor der Moschee spielten Kinder und lie\u00dfen bei strahlend blauem Himmel Drachen steigen. Bisher ist jeder Usbeke, den wir treffen, unglaublich freundlich, m\u00f6chte wissen wo wir herkommen und l\u00e4sst sich lachend gerne fotografieren.<\/p>\n<p>Diese Freundlichkeit gipfelte dann am Vormittag in den bisherigen Urlaubsh\u00f6hepunkt. Wir liefenvon der Moschee zu Fu\u00df durch eine Wohnsiedlung, um zum Basar zu gelangen. Bei einem Privathaushalte Stand das Tor ein Spalt weit offen und man k\u00f6nnte einen Blick auf einen sch\u00f6nen Innenhof erhaschen. Auf die Frage hin, ob wir in den Hof rein fotografieren d\u00fcrften, meinte unser Guidelines nur: warum nicht. Er klopfte an der T\u00fcr, fragte ob wir reinkommen d\u00fcrfen und schwups w\u00fcrden wir von der ganzen Familie willkommen gehei\u00dfen. Von der Gro\u00dfmutter bis zum Enkelkinder stellten sich alle vor und freuten sich riesig. Und schwups sa\u00dfen wir in deren Wohnzimmer und bekamen Tee, frisch gebackenes Brot und vieles mehr auf einen reichlich gedeckten Tisch angeboten. Und wenn wir nicht nach der Tasse Tee aufgestanden w\u00e4ren, h\u00e4tte uns die Gro\u00dfmutter Mittagessen gekocht. Unglaublich. Wenn bei mir pl\u00f6tzlich 6 Usbeken vor der T\u00fcr st\u00e4nden, w\u00fcrde ich denen vermutlich kein Mittagessen kochen.<\/p>\n<p>Der Basar war \u00fcbrigens auch der Wahnsinn. Hier gab es alles an Lebensmitteln, Haushaltsutensilien, Kleidung, Musik-CDs usw. in einem wilden Gewusel aus festen St\u00e4nden und Menschen, die einfach am Wegesrand Zeug aus T\u00fcten oder K\u00f6rben verkauften. Mittag gab es mitten im Basar in einer Platz mit Gark\u00fcchen wo wir uns durch das Angebot probierten. Von Schachlick \u00fcber Schafsfett bis zu Nudeln mit Pferdefleisch. Landestypischer geht nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich muss erst einmal die ganzen Eindr\u00fccke von heute in meinem Kopf sortieren. Unsere Reisegruppe ist klein und 2 der insgesamt 6 Reisenden kenne ich ja schon, womit wir schon einmal die H\u00e4lfte der Gruppe stellen. Dies erm\u00f6glicht uns eine deutlich individuellere und spontaner Vorgehensweise als bei anderen Gruppenreisen. 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