Kyoto ist Japan

Der kurze Abstecher nach Kyōto ist nun auch schon fast rum. Und was soll ich sagen: Kyōto ist Japan. Es gibt wohl keinen Ort in dem man die traditionelle Seele Japan intensiver erleben kann als hier.
Einiges, dass ich schon kannte, habe ich noch einmal besichtigt. Einiges habe ich zum ersten mal gesehen. Und vieles habe ich auch diesmal auslassen müssen. Es sieht also danach aus, dass ich wohl noch einmal herkommen muss.
Der Monat Mai ist jedoch definitiv der falsche Zeitpunkt für einen Besuch. Als ich das letzte mal Ende November nach Kyōto kam, war alles in dramatische Gold- und Rottöne getaucht. Jetzt ist alles einfach nur grün. Das ist nicht schlimm, aber eben auch nicht sonderlich spannend. Japanische Gärten sind halt einfach so gestaltet, dass sie entweder zur Kirschblüte oder zur Herbstlaubzeit am schönsten aussehen.

Highlight des Tages: Besuch des internationalen Manga-Museums.

Tokyo Disneyland

Am letzten Tag in Tokyo stand der Besuch von Tokyo Disney auf dem Programm. Da wir nur den einen Tag Zeit hatten, konnten wir nur einen der beiden Parks besuchen und entschieden uns für Disneyland.

Das Wetter war zwar eher durchwachsen mit kurzen Regenfällen, aber dafür war es nicht so überfüllt. Die Wartezeiten pro Attraktion waren selten länger als 20min. Für mich überraschend war, dass einige Attraktionen vom Namen identisch mit den amerikanischen Originalen waren, aber dann doch ganz anders aufgebaut waren. Meine dreijährige Nichte erfreute sich eher an den klassischen Karussellen. Pinocchio oder die Jungle Cruise versetzten sie in Angst und Schrecken. Ich fand auf jeden Fall, dass die Disney-Magie wieder zu spüren war und ich werde sicherlich wieder hinfahren.

Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
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Highlight des Tages: Meine Nichte summt freudestrahlend „It’s a small World“ nach.

Kamakura zum dritten

Eigentlich wollten wir einen Tagesausflug nach Hakone unternehmen, aber ein Vulkan machte uns einen Strich durch die Rechnung. Der interessanteste Teil des Wegs führt nämlich über einen mäßig aktiven Vulkan, der ein paar Schwefeldämpfe absondert. Vor wenigen Tagen hat der Schwefelausstoß aber so zugenommen, dass der entsprechende Bereich gesperrt werden musste.

Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved
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Kurzfristig entschieden wir uns stattdessen nach Kamakura zu fahren. Da war ich zwar schon zweimal, aber ein paar Sachen hatte ich auch noch nicht gesehen. Trotz allen Widrigkeiten war es ein super Ausflug bei strahlendem Sonnenschein.

Highlight des Tages: Wir haben an einer Teezeremonie teilgenommen, die freudestrahlend von Grundschülern durchgeführt wurde.

Einkaufswahn

Gestern drehte sich alles um den puren Konsumrausch. Wir sind im edlen Viertel Ginza die Straßen auf- und abflaniert und haben so manchen Schein über den Tresen geschoben. Für mich ist es eine der Top-Adressen, um mich wieder mit coolen T-Shirts einzudecken.
Abends ging es nach Shibuya, wo wir uns mutig in die Menschenmassen gestürzt haben.

Highlight des Tages: In Ginza haben wir einen Mann gesehen, der in einem Einkaufswagen seine 6-8 Katzen spazieren gefahren hat.

Garten und Schrein

Heute sind Schwester, Schwager und Nichte eingetroffen. Bis sie aber im Hotel eingecheckt hatten und abmarschbereit waren, war es bereits zwölf. Wir entschieden uns trotzdem eine größere Besichtigungstour zu machen und das schöne Wetter zu nutzen.

Vom japanischen Garten Hama Rikyu ging es per Fähre zum Stadteil Asakusa, um dort mehrere Tempel zu besichtigen. Ich denke die drei waren von dem Trubel ziemlich beeindruckt. Wahrscheinlich war es aber für den ersten Tag zu viel, denn bereits um halb sechs haben sie alle viere von sich gestreckt. Da half auch nicht, dass wir mehrere Prozessionen sehen konnten, die kleine Schreine zum Tempel getragen haben.

Highlight des Tages: Eine nette ältere Dame saß in der Fähre hinter uns und hatte einen Narren an meiner Nichte gefressen. Sie hat der Kleinen Origami gebastelt und uns allen ein Eis gekauft.


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Da samma wieda

Ja, seit heute bin ich zum dritten mal in Japan und es fühlt sich gut an. Der Flug war angenehm ruhig und ich bin relativ entspannt in Tokyo angekommen. Bis ich in der Innenstadt war, war es bereits nach zwölf, so dass ich gleich mit der traditionellen ersten Handlung auf japanischen Boden begonnen habe: Nudelsuppe essen.

Zum Glück gibt es den Laden in Ikebukuro noch, den ich hier gerne besuche (Bahnhofsausgang Seibu, dann rechts). Ich habe mir dort tantanmen bestellt, eine Variante mit einer angenehm leichten Schärfe. Man sitzt dabei am Tresen und schaut den Köchen direkt bei der Zubereitung zu. Die große dampfende Schüssel steht wenige Minuten später vor mir und duftet einfach nur himmlisch. Neben den Nudeln hat die Suppe butterzartes Schweinefleisch als Einlage sowie Zwiebeln, Lauch und etwas Seetang. Als weiters Highlight schwimmt in der Brühe ein gekochtes Ei mit perfekt weichem Dotter, welches vorher mariniert wurde. Die Brühe selbst hat vermutlich durch das Miso einen milchig cremigen Charakter und aufgrund der scharfen Öle einen ins rötliche gehenden Farbton. Geschmacklich wurde das Ganze noch durch etwas gerösteten Sesam. Oh man, ich könnte noch ewig darüber schreiben…

Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
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Was ist sonst noch passiert: Hotel einchecken, duschen, ein paar Lebensmittel einkaufen, japanische SIM-Karte besorgen, auf der Dachterrasse des Hotels den Abend mit nen Bier genießen.

Highlight des Tages: Die Japaner lernen jetzt endlich auch was ein Radler ist. Schmeckt gar nicht mal so schlecht.

ACDC in Nürnberg

Muss man dazu noch viel sagen? Nein, muss man nicht. ACDC war einfach der Hammer. Die haben sich nichts geschenkt, sondern alles gegeben. Sehr, sehr geil.
Nur das mit den Vorbands war ziemlich daneben. Wer kommt denn auf die Idee einen DJ Metal-Platten auflegen zu lassen?)

ACDC in Nürnberg! Photo (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
ACDC in Nürnberg! Photo (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
ACDC in Nürnberg! Photo (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
ACDC in Nürnberg! Photo (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.

Alter Sack

(c) Redditor Redditor  timeisrough.
(c) Redditor Redditor timeisrough.
Gestern war es soweit. Die Stunde hat geschlagen und ich bin nun ganz offiziell ein alter Sack geworden. Soll man das Feiern oder sich in einer Ecke verkriechen und leise weinen?
Ich bin mir da noch nicht ganz schlüssig…

Hab dich lange vernachlässigt lieber Blog…

Lange lange nichts gepostet hier, oder? Einöde so weit das Auge reicht. Der Wind pfeift. Grillen zirpen. Ein Busch weht vorbei.

Irgendwie hat mir in den letzten Monaten schlichtweg die Lust gefehlt, mir einen sinnvollen Post auszudenken. Auf der Arbeit geht so dermaßen die Wutz ab, dass dies mal wieder alles dominiert. Ich will und kann mich aber hier nicht über die Firma auslassen und einfach hinschreiben, was mir durch den Kopf geht.

Aber ich gelobe Besserung. Und damit es hier nicht mehr so öde ist, gibt es hier ein Video mit Rappern, die zu Jodel-Mucke tanzen:

Matschbirne

Oh man, kennt ihr das auch? Wenn einen eine Erkältung so fest im Griff hat, dass man eine komplette Matschbirne hat und eigentlich nur den ganzen Tag im Bett liegen kann. Und irgendwann weiß man nicht mehr, ob man die Matschbirne wegen der Erkältung hat oder weil man die ganze Zeit nur im Bett rumdämmert…

Red Bull District Ride 2014 (nochmal)

Und ein paar eigene Bilder habe ich auf dem District Ride natürlich auch geschossen.

Freeriders. Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved. Freeriders. Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved. Freeriders. Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved. Freeriders. Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved. Freeriders. Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.

Impressions from Red Bull District Ride. Pictures (c) by Jörg Neidig. All rights reserved. The Red Bull District Ride is (c) by Red Bull. The trademarks are owned by the respective companies.

Red Bull District Ride 2014

In vielen Bereichen lässt das Unterhaltungsangebot in Nürnberg doch arg zu wünschen übrig. Veranstaltungen wie der gestrige Red Bull District Ride stechen somit umso mehr hervor. Wer es gesehen hat, ist begeistert; wer es verpasst hat, soll sich schämen. Was für ein geiles Event!

Full Replay gibt’s hier: Red Bull District Ride 2014

(Video and Red Bull District Ride are © 2014 Red Bull. Trademarks are owned by the respective companies.)

The Embuggerance gets serious

Oh man, schlechte Nachrichten: Ich habe mich schon riesig darauf gefreut, in meinem Sommerurlaub wieder auf der Discworld Convention mit vielen gleichgesinnten Fans zu Feiern und Die Gegenwart von Terry Pratchett zu genießen. Der erste Teil wird stattfinden, der zweite Teil aus einem sehr traurigen Grund nicht. Die Alzheimererkrankung von Terry Pratchett hat wohl nun das letzte Stadium erreicht:

„I have been putting off writing this announcement for quite some time
and on good days thought I wouldn’t have to write it at all. However,
it is with great reluctance that I have to tell you all that I will
not be able to attend the upcoming Discworld Convention in Manchester.
I am very sorry about this, but I have been dodging the effects of PCA
and have been able to write for much longer than any of us ever
thought possible, but now The Embuggerance is finally catching up with
me, along with other age-related ailments. I know people will have
already made plans far in advance and some will be travelling a long
way, but this is the first time ever that I have been unable to attend
a UK convention and I really am very sorry. They say time marches on,
and it does, even though I have been running very fast to keep one
step ahead of it. I really was looking forward to seeing your smiley,
happy faces. Have fun everyone. Yes, on this occasion, have lots of
fun.“ Terry Pratchett, July 2014