Kōya-san – heilig aber kalt

Von dem Ort Kōya-san hatte ich schon öfter mal was gelesen, aber es bislang nicht geschafft in eine Reiseplanung aufzunehmen. Aber jetzt gab es keine Ausreden mehr und 3 Tage / 2 Nächte sollten ausreichend Zeit geben, die Atmosphäre des Orts aufzusaugen.

Das Gebiet wurde im Jahre 816 von dem buddhistischen Mönch Kūkai erschlossen, der dort eine der ältesten und wichtigsten buddhistischen Schulrichtungen Japans gründete. Ich weiß zu wenig vom Buddhismus, um hier fachkundig zu berichten. Unstrittig ist aber, dass Kōya-san eines der wichtigsten religiösen Zentren Japans ist und sowohl in der Geschichte als auch im heutigen gelebten Glauben eine wichtige Rolle spielte.

Den Empfehlungen verschiedener Reiseblogs nach, habe ich mich gegen eine Übernachtung im klassisches Hotel und für einen Tempelaufenthalt entschieden. Die Anfahrt war schon das erste Abenteuer. Von Kyoto aus, nimmt man den Zug nach Osaka, dann Umsteigen in einen Bummelzug, dann Umsteigen in den nächsten Bummelzug, dann Umsteigen in den dritten Bummelzug, dann Umsteigen in eine Bergseilbahn und dann Umsteigen in einen Bus und dann ist man endlich da. Der Tempel wurde bezüglich Komfort in den Guides als Mittelklasse eingegliedert und auf den ersten Blick sieht das alles schon sehr vielversprechend aus. Die Tempelanlage ist gepflegt und die Gebäude ursprünglich und urig. Mein Zimmer ist groß und klassisch japanisch eingerichtet, mit Tatami-Matten auf dem Boden, Futon (auf dem Boden liegende Matratze), Kotatsu (tiefer Tisch mit beheizbarer Tischplatte) usw. Da in dem traditionellen Gebäude aus Holz und Papier alles ein wenig zugig ist, hat man mir noch ein Heizöfchen reingestellt. Im Dorf wurden schon die Bürgersteige hochgeklappt, also richte ich mich im Zimmer ein und kurz nach 17:00 Uhr wird bereits zum Abendessen gerufen.

Das frühe Abendessen besteht aus veganer Kost, so wie sie die ansässigen Mönche und Priester zu sich nehmen: schmackhaft und mit Sicherheit sehr gesund. So langsam lass ich mich auf die Atmosphäre ein und genieße die abgelegene Ruhe. Mit den letzten Sonnenstrahlen verschwindet aber auch die Wärmequelle und das Gebäude aus Holz und Papier kühlt rapide ab. Ich husche schnell ins Gemeinschaftsbad, denn warmes Wasser gibt es nur zwischen 16:00 und 19:00 Uhr. Unter dem heißen Wasser ist alles gut, aber abtrocknen und umziehen im eisigen Raum eher nicht. Schnell ins Zimmer und Heizöfchen an. Ich kauere vor dem Öfchen und wende mich regelmäßig. Entweder friert der Rücken oder der Darm, man kann nicht beides haben. Da ich so einen Elektroofen nicht die ganze Nacht durchlaufen lassen will, schalte ich ihn aus, mummel mich in die dicke Decke auf meinem Futon ein und gehe früh schlafen.

Der Wecker klingelt um 5:30 morgens, rechtzeitig für das Morgengebet. Zum Glück ist der Ofen mit einem Thermometer ausgestattet. Dadurch kann ich vom Futon aus ablesen, dass es im Zimmer 5°C sind. Fuck. Zitternd und schlotternd betreibe ich etwas Katzenwäsche am eiskalten Wasserhahn und dann schnell warm anziehen. Nach kurzer Überlegung ziehe ich zwei Pullis übereinander und die dicke Winterjacke an, bevor ich zum Tempelraum gehe. Gute Entscheidung, denn im Tempelraum ist es gefühlt noch kälter. Das Morgengebet dauert etwa eine Stunde und obwohl ich nichts verstehe, haben die von den Priestern gesungenen Sutras meditativen Charakter und die Atmosphäre ist schön. Nach dem Gebet geht es direkt zum Frühstück, leider wieder sehr asketisch. Ein richtig heißer Kaffee wäre jetzt schön gewesen.

Sutra on the Perfection of wisdom (www.youtube.com/@Sentaijizo)

Für den Tag hatte ich mehrere Führungen durch den Ort gebucht. Die Details sind uninteressant, aber der Ort hat geschichtlich so einiges zu bieten. Am eindrucksvollsten ist das Allerheiligste, der Ort an dem der Mönch Kūkai verstarb. Der dortige Tempel liegt mitten in einem alten Zedernwald und ist umgeben von einem riesigen Friedhof. Alles was in Japan Rang und Namen hat, will hier sein Grab haben. Von Shogunen und Kaisern über Samurais und Kriegsfürsten bis hin zu modernen Millionären und Firmen, alles ist hier anzutreffen. Man geht u.a. vorbei an den Gedenkstätten von Toshiba, Mitsubishi und anderen bekannten Namen. Dem Glaube nach wartet Kukai im Zustand der ewigen Meditation auf die Erscheinung des kommenden Buddha und jeder Gläubige möchte zum Zeitpunkt der Erscheinung diesem so nahe wie möglich sein.

Die Besichtigung des Friedhofs und des Mausoleums sind auch bei Nacht möglich und gerade dann ist die ganz besondere Atmosphäre des Ortes nochmal stärker zu spüren. Zusammen mit meinem Guide laufen wir durch die die von Laternen gesäumten Wege. Am Anfang erklärt er noch die ein oder andere Besonderheit, aber schließlich genießen wir einfach die stille Atmosphäre und lassen die Gedanken schweifen. Vor dem Mausoleum stimmt er dann ein Mantra an. Erst ein wenig verschämt, dann kräftiger siengt er auswendig die klangvollen Silben in die Stille und für mich ist das der perfekte Abschluss eines eindrucksvollen Tags.

Happy, aber durchgefroren bis auf die Knochen komme ich im eiskalten Tempel in meinem eiskalten Zimmer an. Kurz Ofen an, dann ins Bett, das nächste Morgengebet in eisiger Kälte wartet. Den nächsten Morgen wappne ich mich zitternd mit noch mehr Kleidungsschichten. Vor der Abfahrt nehme ich noch an einer Feuerzeremonie teil (Wünsche auf Holzstücke schreiben und dann verbrennen) und nehme dann meinen Abschied von diesem besonderen Ort.

Ob Kōya-san eine Reise wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Die schöneren Tempel und Gärten gibt es definitiv an anderen Orten, die Anreise ist beschwerlich und man muss sich auf den religiösen Aspekt einlassen. Aber wenn man dafür offen ist, kann man eine andere Seite Japans kennenlernen, jenseits der ausgetretenen Touristenpfade. Aber bitte, bitte, folgt meinem Rat und macht die Reise nur zu einer warmen Jahreszeit.

Kirschblüte oder Ahornblatt

Das Fest der Kirschblüte wird in Japan Hanami genannt und rund um den Globus ist bekannt, dass dies das Fest ist, das man in Japan erlebt haben muss. Das Problem ist, dass die Kirschblüte – je nach Wetterlage – nur eine knappe Woche hält und welche Woche das ist, wird dank Klimawandel immer schwieriger vorauszusehen. Es kann also geschehen, dass man zu absoluten Spitzenpreisen Flug und Hotel bucht, nur um dann doch nur vor verblühten Bäumen zu stehen. Die wenigsten haben den Luxus, so einen Urlaub spontan buchen zu können.

Was viel weniger Menschen wissen, ist dass die Saison der Herbstlaubfärbung – „Kōyō“ oder „Momiji“ genannt – mindestens genauso schön ist und erheblich länger andauert und damit besser zu planen ist. Auch zu dieser Saison fangen Hotels und Flug ca. 6 Monate vor Start der Saison an die Preise anzuziehen. Es heißt also früh buchen. Und wann ist genau die Saison? Genauso wie die Kirschblüte ist dieses Ereignis den Japanern so wichtig, dass dies vom Wetterdienst genauestens ausgewertet wird. Auf der Seite https://s.n-kishou.co.jp/w/sp/koyo/koyo_top z.B. kann man auf einer Karte genau verfolgen wie der Status der Verfärbung im gesamten Land ist.

Und ist Herbstlaub denn nun wirklich so schön wie die Kirschblüte? Am besten macht man sich davon ein eigenes Bild.

Auf der Jagd nach Fuji-san

Der Berg Fuji strahlt von jeher eine seltsame Faszination auf Japaner und Besucher aus. Vielleicht liegt es an der fast vollkommen symmetrischen Form, die den Vulkan so unverwechselbar macht. Auch aus der Popkultur ist er nicht mehr wegzudenken.

Ich würde jetzt gerne erzählen, dass ich einzigartige und von Touristen unberührte Spots gefunden hätte. Irgendwas Originelles und Besonderes. Kann ich aber nicht, weil ich mich komplett dem Fuji-Fieber hingegeben habe. In einer Tagestour haben wir die berühmtesten Fotospots abgeklappert und wild drauflos geknipst. Am Anfang war ich noch etwas peinlich berührt, an einer berühmten Fotostelle ausgekippt zu werden, mit der Anweisung „schnell, schnell, Foto, Foto“, um dann das Milliardste Bild vom Berg aus genau derselben Einstellung zu machen wie schon Millionen Besucher vor mir. Aber das gab sich bald. Man gerät in einer richtiges Fieber, angesteckt von den ganzen anderen Verrückten, die gar nicht erst versuchen, originell zu sein. Es geht eher darum, die bekannten Fotos nachzuahmen und sich zu freuen, genau an dem Ort zu stehen, an dem ein Stück Popkultur entstanden ist. Und wenn dann irgendwann mal in einem Gespräch aufkommen sollte, dass der meist fotografierte Supermarket der Welt einen tollen Blick auf den Berg Fuji liefert, dann kann man lächelnd das Foto herausziehen und sagen:“ Been there, done that.“

Studenten zeigen ihr Tokyo

Dies ist ein Erfahrungsbericht zur Firma BeBro https://www.bebro-japan.com/, die ich jedem Besucher von Tokyo nur ans Herz legen kann. Die Firma wurde erst vor ein paar Monaten von einem 22-jährigen Wirtschaftsstudenten gegründet, mit dem Ziel, Studenten als Guides an Touristen zu vermitteln. Das Ganze ist nicht kostenlos, sondern erlaubt den Studenten ein paar Groschen nebenher zu verdienen. Die Preise sind aber absolut angemessen.

Der Start der Firma ist etwas holprig, die Webseite für die Buchung ist noch sehr wackelig und bei der Tour passiert der ein oder andere Anfängerfehler. (Student will z.B. stolz seinen Lieblingsort zeigen, aber wir stehen dann vor verschlossener Tür oder wir kommen wegen fehlender Reservierung nicht in das versprochene Restaurant rein.) Aber im Grund genommen ist es genau der etwas unprofessionelle Charakter, der mir sehr gefallen hat. Es sind eben begeisterte, junge Menschen, die Lust darauf haben, Besuchern ihr ganz persönliches Tokyo zu zeigen und professionelle, lizenzierte Guides gibt es ja schon genügend.

Fall leaf season in Tokyo. Picture (C) by Joerg Neidig. All rights reserved

Ziel des ersten Abends war das Nachtleben von Tokyo und typisches japanisches Essen zu erleben. Nach einem Abstecher in eine berühmte Allee mit Gingko-Bäumen, um die Herbstlaubfärbung zu erleben, ging es dann durch verschiedene verwinkelte Gassen mit Läden und Kneipen. Fern des Touristenmagnets „Golden Gai“ wurden die Gassen immer kleiner und verwinkelter und die Kneipen immer winziger bis wir schließlich unser Ziel erreichten. Es gibt sie also immer noch, die Spots, die ein Tourist ohne Ortskundige nicht finden kann. Vor Ort bestellte der Student dann munter Gerichte von der japanischen Karte (keine englische Karte, keine englischsprachige Bedienung), die ich nie bestellt hätte, selbst wenn ich die Karte hätte lesen können (selbst Google Translate scheitert gerne mal bei Speisekarten, insbesondere wenn sie handgeschrieben sind). Gegrillte Hähncheninnereien, Pferde-Sashimi mit Zwiebeln und marinierte Haifischflossen waren nur Teil des Überraschungspakets.

Ziel des zweiten Tags war ein entspannter Bummel durch Tokyos Viertel jenseits der großen Sehenswürdigkeiten. Wir starteten gemütlich mit einem japanischen Garten, der nicht auf den üblichen Top-5-Listen steht. Er war zwar gut besucht, aber man merkte deutlich, dass hier die lokalen Japaner am heutigen Feiertag die Nachmittagssonne genießen wollten. Überraschend viele haben sich dafür in traditioneller Kleidung schick gemacht.

Local visitors of a Japanese Garden in Tokyo

Weiter ging es durch Viertel vollgestopft mit kleinen Handwerkerlädchen, Kaffees und Geschäftchen für Second-Hand-Mode. Hier hätte ich echt Tage beim Wühlen und Entdecken verbringen können. Auch eine alte Einkaufspassage darf natürlich nicht fehlen. Der krönende Abschluss war dann das Abendessen. Unser studentischer Guide kam auf die Idee, uns in einen Laden zu führen, der sich auf Gerichte am Tischgrill spezialisiert hat. Und damit meine ich nicht das teure Teppanyaki, bei der ein ausgebildeter Koch auf einer heißen Platte tolle Gerichte zaubert. Nein, ich meine kleine Tische mit eingelassenen Grill und bestellen kann man nur rohe Zutaten. Den Rest, also das eigentliche Grillen bzw. Braten, muss man selber machen. Super lustig, super uhrig und ich selbst hätte nicht so ohne weiteres herausgefunden, wie das funktioniert.

Little streets in Tokyo at night. Picture (C) by Joerg Neidig. All rights reserved.

Am Ende des Tages hat sich das Ganze nicht angefühlt wie eine Tour, sondern wie ein netter Tag mit Freunden. Sensationell. Alles in allem kann ich aufgrund dieser Erfahrung BeBroJapan jedem empfehlen, der Tokyo mal anders erleben will.

Cook your own food

Endlich zurück in Japan

Zehn Jahre ist mein letzter Besuch schon her und da war ein weiterer Urlaub in das Land der aufgehenden Sonne mehr als überfällig. Lange vorbereitet wuchs meine Vorfreude Tag für Tag und als ich endlich im Flieger saß, könnte ich es kaum glauben, dass es gleich soweit sein würde. Und als Fuji-san aus dem Fenster zu sehen war, fing ich innerlich an zu jubeln. (Das kann aber auch daran liegen, dass die Flugbegleiterin mich ganz ordentlich abgefüllt hat. „Ein Gläschen Sake zur Vorbereitung? Na kommen Sie, ein Gläschen Port kommt doch jetzt bestimmt ganz gut.“).

Fuji-san from above

Details zur Fahrt kommen später, aber mein erster Eindruck war, dass sich viel geändert hat und doch viel gleich geblieben ist. Wenn ich es mit meinem ersten Besuch in Japan vor fast 20 Jahren vergleiche, ist es mittlerweile deutlich weniger abenteuerlich und nervenaufreibend. Damals war ich häufig der einzige westliche Tourist weit und breit. Heute tummeln sich Scharen von Western in den Hotspots und am Nachbartisch in der Kneipe wird schonmal Deutsch gesprochen. Freut mich natürlich, dass auch andere nun in der Genuss kommen, dieses tolle Land kennenzulernen. Damals waren englische Sprachkenntnisse bei Japanern nicht existent, englische Schilder – Fehlanzeige, englische Speisekarte – keine Chance. Google Maps, GetYourGuide, Reservierung per Web, all das gab es nicht oder nur rudimentär.

Viele klagen natürlich über die Touristenflut, aber Japan ist nicht mal in den Top 10 der Touristenziele (Statistik 2024) und Tokyo ist nicht annähernd so besucht wie Rom oder Paris. Vielleicht ist es der Kontrast und die Steigerung zu den Vorjahren, die hier so auffallen. Und dennoch ist sich Japan in vielem treu geblieben und viele Japaner sind auch stolz darauf, ihre Kultur mit den Besuchern teilen zu können. Also am alle, die hier noch hin wollen: Nicht abschrecken lassen und einfach hinfahren.

Queen Elisabeth hat einen großen Busch

11.1. Queen Elisabeth Nationalpark

Noch vor dem Morgengrauen statten wir dem Queen-Elisabeth-Nationalpark einen einen weiteren Besuch ab. Anfangs waren noch ein paar Elefanten, Antilopen, Affen und Vögel zu sehen. Nichts Neues, aber trotzdem ganz nett. Für Abwechslung sorgte ein Stopp an einem aktiven Kratersee, der ununterbrochen Mineralien ausgesondert und deswegen zum Salzabbau genutzt wird. Danach fuhren wir ein einen stark von Büschen bewachsenen Teil des Parks wo es aber außer Büschen nichts weiter zu sehen gab. Büsche so weit das Augereichte, Tiere Fehlanzeige.

Affe im Queen-Elisabeth-Nationalpark. (c) Jörg Neidig. All rights reserved.

Am Nachmittag wartete allerdings ein absolutes Highlight auf uns mit dem wir gar nicht gerechnet hatten. Eine Bötchen-Tour sollte etwas Abwechslung in die Fahrt bringen. Ziel war der Kanal zwischen Lake Edward und Lake George. Es war sensationell.

Auf den wenigen Kilometern bekamen wir praktisch alles zu sehen, was das Land an Tieren zu bieten hat und das in großer Menge. Am Nachmittag kommt die Tierwelt nämlich an die Ufer, um zu trinken. Es war ein tolles und unvergessliches Schauspiel, wie Hippos, Krokodile, Antilopen, Büffel, Warzenschweine, Elefanten, Vögel und viele andere zusammenkamen. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus und fühlten uns nach dem leeren Nationalpark mehr als entschädigt. Eigentlich hätte diese Bootstour alleine sogar schon gereicht. Mehr braucht man von dem Park nicht zu sehen.

Trinkende Ekefanten im Queen-Elisabeth-Nationalpark. (c) Jörg Neidig. All rights reserved.
Queen-Elisabeth-Nationalpark. (c) Jörg Neidig. All rights reserved.

Queen Elisabeth ist gut zu Vögeln

10.1. Kibale – Queen Elisabeth Nationalpark

Endlich ausschlafen. Wir durften wirklich bis sieben Uhr morgens im Bett bleiben, denn Abfahrt war erst um acht. Ein kurzer Autosprint von 5 h über den Äquator hinweg führte uns zum Queen Elisabeth Nationalpark in unsere nächste Unterkunft. Die sog. „Bush Lodge“ war eigentlich eher eine Zeltstadt mit Außendusche, machte aber doch einen ganz heimeligen Eindruck.

Im Prinzip hätten wir jetzt jede Menge Freizeit gehabt, aber was soll man in einem Zeltlager mitten im Nirgendwo schon machen. Also beschlossen wir spontan eine zusätzliche Tour zu buchen, nämlich eine Wanderung durch eine Schlucht, um ein weiteres Mal Schimpansen zu sehen. Erst vor Ort erfuhren wir jedoch, dass es dort nur eine einzige Schimpansen-Familie gäbe und die Chancen diese anzutreffen eher mittelmäßig wären.

Regenwald

Vorgehensweise war ähnlich: bewaffneter Ranger, Spuren und Häufchen folgen. Viele Vogelbilder später erhaschten wir tatsächlich einen Blick auf einige Schimpansen in den Baumwipfeln. Diese turnten lautstark umher, waren aber nach einer knappen Minute verschwunden. Also machten wir uns geleitet vom Ranger auf die Verfolgungsjagd. Jetzt ging es wirklich abseits aller Wege, quer durch das Dickicht, über Wurzelwerk und matschigen Stellen, durch Dornengestrüpp und über gefallene Baumstämme.

Schimpanse beim Baumhangeln. (c) Jörg Neidig. All rights reserved.

Die Stimmung sank mit jedem Beinahsturz und als die ersten Leute in Dornen hängen blieben wurden die Ausrufe zunehmend aggressiv. Kurz gesagt, wir trafen die Schimpansen nicht mehr, hatten aber auch überhaupt keine Lust mehr auf den Busch. Gerade die älteren Teilnehmer fanden es eine Zumutung, dass von ihnen solch anstrengenden und schwierige Wege abverlangt wurden. (Im Nachhinein zeigte sich, dass dies im Vergleich zum Gorilla-Tracking ein Kinderspiel war.) Zur Aufmunterung zeigte uns der Ranger noch ein paar Vögel und Nilpferde, aber die Stimmung war bereits in Keller.

Fischadler. (c) Jörg Neidig. all rights reserved

Im Anschluss ging es direkt weiter auf eine Safari-Fahrt in der Abenddämmerung, um Raubkatzen anzutreffen. Davon sahen wir aber nichts, sondern machten dafür an jedem Vogel halt. Vögel gab es im Queen Elisabeth Nationalpark so einige, aber sonst nichts. Ich habe noch nie einen so ausgestorbenen Park gesehen. Über weite Strecken fuhren wir durch gähnende Leere; es war fast schon absurd. Erfolglos brachen wir die Tour ab und kehrten zurück zu einem schönen Abendessen im Freien bei Fackelschein. An Schlaf war nicht zu denken, da im Gegensatz zum Nationalpark die nähere Umgebung der Lodge voll von quakendem und schreienden Viehzeug war.

Begegnung mit der lokalen Bevölkerung

9.1.20 Kibale

Man kann ja in Uganda nicht immer nur Tiere anschauen und ein wenig Berührung mit Leute und Leben ist auch mal nicht schlecht. Das passierte bei der Führung durch eine lokale Community zwar recht oberflächlich, aber trotzdem interessant.

Die Schamanon des Dorfes zeigte uns dabei ihre Mittelchen und Heilkunst. Es war spannend zu sehen dass sie einerseits die bekannten und nachgewiesene Naturmedizin beherrschte, z.b. Chinin gegen Malaria, aber andererseits auch Liebestränke und Pulver gegen Regen herstellte. Interessanterweise sagte sie deutlich, dass sie Menschen, die mit richtigen Krankheiten zu ihr kämen, doch direkt ins Krankenhaus schicken würde.

Eine junge Frau zeigte uns danach wie man Kaffeebohnen schält, röstet, malt und zubereitet. Allerdings nicht mit Maschinen, sondern ausschließlich mit einem Holzmörser und ihrem offenen Kochfeuer vor ihrer Lehmhütte. Die Hütte, das Kochgeschirr und die gesamte Umgebung war allerdings so bettelarm und schmutzig, dass wir uns schon sehr überwinden mussten, den fürchterlich verbrannten Kaffee danach zu trinken. Wir haben ihr dann zwar alle etwas von ihren Bohnen abgekauft, den Weg in meinen Koffer haben diese aber nicht gefunden.

und die ganze Affenbande brüllt

9.1.20 Kibale Forest Nationalpark

Der Wecker klingelte zur mittlerweile gewohnten frühen Zeit (Warum tut man sich das im Urlaub eigentlich an?), aber ein herzhaftes Frühstück mit viel Kaffee macht das Ganze erträglich. Die Vorfreude ist in den Gesichtern zu sehen, denn heute steht ein Highlight der Reise an: das Tracking von Schimpansen im Kibale Forest Nationalpark.

Die Fahrt dorthin ist kurz, aber die Registrierung vor Ort dauert ungewöhnlich lange und man muss das Anmeldeformular wirklich in Schönschrift ausfüllen, um durchgewunken zu werden. Im Briefingraum wird uns alles Notwendige erklärt, u.a. dass es dort draußen kein Klo gäbe, dafür aber viele Mücken und dass unser Führer zu unserer Sicherheit bewaffnet sei. Wir wurden dann in Kleingruppen zu je sechs Personen aufgeteilt und begrüßten unsere Führerin, die schon mit der Kalaschnikow auf uns wartete.

Die Kleingruppen fuhren dann zu unterschiedliche Stellen im Park und starteten dort ihre Suche nach den Schimpansen-Familien. Eifrig folgten wir unserer Führerin im Gänsemarsch quer durch den Urwald über Stock und Stein, während sie nach Zeichen Ausschau hielt. Rufe im Wald, frische Fußspuren im Matsch und warme Häufchen wurden von uns verfolgt. Am Ende war es dann aber doch so, dass sie über Mobiltelefon von einem anderen Ranger die Nachricht bekam wo Tiere gesichtet wurden. Also schleunigst auf direktem Weg zur Sichtung und tatsächlich sahen wir dort sofort mehrere der Schimpansen im Baum sitzen und genüsslich Früchte mampfen. Unter dem Baum standen bereits alle anderen Kleingruppen wieder, die natürlich dieselbe Botschaft empfangen hatten. Der Quatsch mit dem kleinen Gruppen war also gerade fürs Klo.

Schimpansen im Kigale Nationalpark. (c) Jörg Neidig. All rights reserved.

Dennoch war es toll die Tiere jetzt ungestört für eine gute Stunde beobachten zu können. Diese gingen vollkommen ungerührt ihren Beschäftigungen nach, welche primär aus Essen bestand. Ab und an wurde das unterbrochen durch Begattungsversuche oder wildes Gebrüll, wenn der Falsche einen solchen Versuch startete. Gelegenheit für Hunderte von Fotos gab es sowieso. Wenn es Trocken gewesen wäre, wären die Tiere vielleicht von den Bäumen runter und damit noch näher gekommen, aber das war bei uns leider nicht der Fall. Aber auch so war dies eine ganz besondere Erfahrung, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann!

Schimpansen im Kigale Nationalpark. (c) Jörg Neidig. All rights reserved.

Nach einer guten Stunde ging es dann auf schnellem Weg wieder zurück und wir bekamen eine Teilnahmeurkunde ausgehändigt. (Deshalb wohl die Schönschrift bei der Anmeldung.) Die Urkunde wird die Reise im Koffer wohl nicht überleben, die Erinnerung werden hoffentlich bleiben.

The long drive

8.1.20 Murchison Falls – Kibale

Ich hatte gehofft, dass die Weckzeiten nun etwas entspannter sein würden, aber weit gefehlt. Der Wecker klingelte um 4:45, um 5:15 wurde mein Koffer abgeholt, schnell noch einen Kaffee und ein Ei und dann ab dafür. Mit der Fähre ging es über den Nil und dann über Feldwege und ausgebaute Straßen gen Süden.

Es ist die längste Fahrstrecke in diesem Urlaub und obwohl die vorbeirauschende Landschaft sehr malerisch ist, spürt man nach einigen Stunden den eigenen Hintern doch sehr. Nach und nach erklimmen wir Höhenmeter von ca. 600 m über NN bis auf ca. 1200 m über NN. Das Klima wird spürbar kühler und feuchter und die Landschaft ändert sich von der Steppe zu saftig grünen Wäldern und Wiesen. Entlang der Straße sieht man mit zunehmender Häufigkeit Landwirtschaft und darunter auch ausgedehnte Teeplantagen.

Tee-Ernte in Uganda. (c) Jörg Neidig, all rights reserved.

Immer wieder fahren wir durch Städte und Dörfer und der Kontrast könnte größer nicht sein. In den Städten gibt es modern und hochwertig aussehende Gebäude und Geschäfte und die Menschen machen einen gepflegten Eindruck. Im Dorf nur wenige Kilometer entfernt wohnen Menschen in runden Lehnhütten, holen däihr Wasser mit Plastikcontainern vom Fluss und und kämpfen jeden Tag darum Essen auf den Tisch zu bringen.

Am späten Nachmittag kommen wir endlich an, vollkommen erschöpft, obwohl wir den ganzen Tag nur Uf unserem Hintern gesessen und aus dem Fenster geschaut haben.

Morgenstund und so

7.1.20 Murchison Falls Nationalpark

Abfahrt war heute bereits um 6 Uhr früh. Also Frühstück um 5:30 und aufstehen um 5:00 Uhr. Buper.

Wir fuhren durch den stockdunkel Nationalpark und erst kurz vor der Bootsanlegestelle fing es an zu dämmern. Genau an der Stelle an welcher wir gestern Richtung Wasserfall gefahren waren ging es nun mit der kleinen Barkasse auf dem Nil in die entgegengesetzte Richtung, d.h. zum Albert-See. Zuerst mussten wir noch die Großbaustelle für die Nilbrücke passieren. Danach wurde es aber besser. Vorbei an von Schilf und Papyrus gesäumten Ufern machte die Fahrt bei strahlend blauem Himmel richtig Laune. Von der Tierwelt war hier auch die gefiederten Freunde beherrschend nur unterbrochen von dem ein oder anderen Flusspferd oder Krokodil.

Ich weiß allerdings nicht so recht, ob ich die Fahrt wirklich gebraucht hätte. Zugegeben, es gab schon eine Menge Vogelarten zu bestaunen. Und das Nildelta zu sehen war auch ziemlich cool. Und dass wir noch Fischer getroffen haben, die uns stolz ihren Fang präsentierten war auch ziemlich nett. OK, ok, die Bootsfahrt war schon ganz gut. Aus meiner Sicht viel beeindruckender war aber die anschließende Tour zu den Wasserfällen.

Gestern hatten wir die Murchison Falls ja bereits aus sicherer Entfernung von unten aus dem Boot betrachtet. Heute hatten wir Gelegenheit die Wasserfälle aus der Nähe sehen. Es ist unglaublich welche Wassermassen hier mit Getöse durchfließen. Es gibt höhere und breitere Fälle auf der Welt, aber dieser ist schon sehr spektakulär, weil der gesamte Nil mit einer immensen Kraft durch einen engen Felsspalt brodelt. Aber mal sehen wie lange noch. Unser Guide erzählte nämlich, dass die Regierung anstrebt die Wasserfälle durch einen Staudamm zur Stromerzeugung zu ersetzen. Bevölkerungsproteste haben dies bislang verhindert, aber die Regierung hat das Vorhaben noch nicht aufgegeben. Wenn das passieren sollte ist meines Erachtens der Nationalpark tot.

Auf der Rückfahrt nutzen wir eine recht abenteuerliche Fähre. Zum Be- bzw. Abfahren brauchte man auf jeden Fall einen 4-Rad-Antrieb und viel Bodenfreiheit. Wir setzten damit problemlos über den Nil, aber im Prinzip war das genau so eine der unsicheren Konstruktionen vor denen man immer gewarnt wird. Die anschließende Fahrt durch den Nationalpark nutzen wir nochmal für eine Fotoexkursion. Die letzte Suche nach Großwild blieb aber erfolglos, dafür gab es noch mehr Giraffen und Vögel. Die Sonne gab ein schönes Licht, so dass tatsächlich noch ein paar richtig gute Bilder bei rausbekommen sind.

Beeindruckend war die Tierwelt aber nicht. Vielleicht bin ich durch den vorherigen Safari-Urlaub versaut, aber ich habe das halt alles schon viel besser gesehen: Schönere Tiere, in größerer Zahl, näher am Wagen, eine größere Artenvielheit und ein viel stärkeres Gefühl mittendrin zu sein als nur auf der Durchfahrt.

Auf die Pirsch

6.1.20 Murchison Falls National Park

Highlight im Norden des Landes Uganda ist der Murchison Falls National Park. Vormittags steht ein „Game Drive“ an, also die Fotosafari mit dem Geländewagen durch den Park. Am Nachmittag geht es mit dem Boot über den Nil zu den Murchison Wasserfällen.

Um sieben Uhr früh war Abfahrt in den Park. Frühstück hatten wir für 6 Uhr bestellt. Das klingt nach sehr viel Zeit. War es aber nicht, da ich verschlafen hatte und erst um Viertel nach 6 geweckt wurde.

Gleich vorweg, der Tag war ganz OK, nicht toll, aber auch nicht wirklich schlecht. Auf der Pirsch durch den Nationalpark hatten wir die Gelegenheit viele Giraffen, kleinere Elefantenherden, Büffel, jede Menge Antilopen, Wildschweine, und natürlich das Nationaltier, den Kob, zu sehen. Die richtig spannenden Tiere wie Löwen oder Leoparden waren aber bis zum Schluss nicht zu sehen. Dafür gab es jede Menge Vögel, was einige Mitreisende praktisch in Ekstase versetzte, ich aber mehr als langweilig fand.

Richtig entsetzlich war allerdings, dass der Park eine einzige Baustelle war. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Man hat im Park Öl gefunden und Uganda hat die Förderrechte an ein chinesisches Unternehmen vergeben, welches im Gegenzug mehrspurige Autobahnen durch das ganze Land baut. Also nochmal zum Mitschreiben, im Nationalpark wird jetzt Öl gefördert. Die ersten Pumpen sind schon in Betrieb und weitere werden gerade aufgebaut. Dafür sind schwere Baumaschinen den ganzen Tag im Park unterwegs und reißen eine riesige Schneise durch die Steppen und Wälder. Außerdem wird quer durch den Park eine mehrspurige Autobahn gebaut und eine entsprechend mächtige neue Brücke über den Nil errichtet. Im 30-Sekundentakt fuhren Kipplaster, Betonmischfahrzeuge, Raupenbagger in einem Affenzahn mit Getöse und einer riesigen Staubwolke an uns vorbei. Man fährt an großen planierten Flächen vorbei, an Schutthalden und Steinbrüchen. Wir konnten vor Entsetzen unseren Augen nicht trauen. Tja, der Park ist wohl futsch und ich muss jedem ganz klar davon abraten diesem Park zu besuchen.

Etwas besänftigt hat uns das Mittagessen in der „Paraa Safari Lodge“. Diese Lodge ist wunderschön am Nil gelegen und bietet einen sehenswerten Blick über die noch unberührte Landschaft.

Danach ging es auf zur Bootsfahrt auf dem Nil. Das war wirklich schön. Wir fuhren mit einer kleinen Barkasse von der Bootsanlegestelle bis zu den Murchison Falls und konnten dabei die bunte Tierwelt im Gewässer und am schilfbewachsenen Ufer bestaunen. Mein persönliches Highlight war Nilpferde zu sehen. Echte Nilpferde im Nil. Im buchstäblichen Nil! Ansonsten gab es wieder jede Menge Vögel. Der Fairness halber muss ich erwähnen, dass die Mitreisenden sehr entzückt von den Kingfischern waren, die ihre Nester in die Lehmfelsen des Ufers geschlagen haben. Wasserfälle hat man ja mittlerweile viele gesehen, aber dieser war wirklich imposant, da sich hier der gesamte Nil durch eine enge Felsspalte drängt.

Insgesamt war es dadurch eben ein schöner Tag mit einem etwas bitteren Nachgeschmack.

Über Stock und über Stein zum Nashorn

5.1.20 Entebbe – Murchison Falls Nationalpark

Autofahren.

Den ganzen Tag Autofahren.

In einem alten Geländewagen auf unterirdisch schlechten, aber dennoch stark befahrenen Straßen

Einziger Lichtblick war der mittägliche Halt in einem Nashorn-Schutzgehege. Diese rein private Eineichtung versucht mit Hilfe von Spendengeldern und wenigen aus Kenia importierten Tieren, die in Uganda ausgestorbenen Breitmaulnashörner wieder heimisch zu machen. Schade, dass der Staat Uganda es nicht für notwendig hält so etwas in die eigene Hand zu nehmen und der Umweltschutz auf Privatinitiativen angewiesen ist. Aber Respekt: Aus ursprünglich 6 importierten Tieren sind mittlerweile 30 geworden und ab einer Menge von 50 wollen sie die ersten Tiere auswildern. Dies ist eine tolle Initiative und ich habe einen Riesenrespek vor dieser Leistung.

Bei der kompetenten Führung in Kleingruppen kommt man erstaunlich nah an die Tiere ran. Am besten funktioniert das unter der heißen Mittagssonne, wenn die Biester so richtig träge und müde im Dickicht oder dem Schatten eines Baumes liegen. Für mich war das eine ganz besonders beeindruckende Erfahrung. Um die Position der Dickhäuter nicht an Wilderer zu verraten, muss man übrigens die GPS-Funktion an Mobiltelefon und Kamera ausschalten. Das macht tatsächlich mal Sinn.

Nach diesem tollen Stop geht die Autofahrt weiter. Vollkommen mürbe kommen wir im Dunkeln in unserer Lodge in der Nähe der Murchison Falls an. Doll ist es hier nicht, aber wir sind müde und müssen am nächsten Morgen bereits wieder zeitig aufstehen. Unser erster „Game Drive“ steht an.

Marketing und Wirklichkeit

Manchmal ist der Unterschied zwischen den Versprechen des Marketing und der Realität mehr als groß. So ist das auch in Okinawa. Bis jetzt habe ich nichts gesehen was irgendwie attraktiv war oder einen Besuch gerechtfertigt hätte. Hinzukommt, dass das Wetter so grauenhaft schwül und heiß ist (32 Grad Celsius bei 90% Luftfeuchtigkeit) und man es praktisch nicht im Freien aushalten kann.

Dass bei Fotos die Perspektive wichtig ist, sieht man schön an folgendem Beispiel: Bild a zeigt einen Strand aus dem Prospekt, Bild b zeigt den selben Strand aus der Sicht des Besuchers.

Abbildung des Strands von Naha aus dem offiziellen Flyer von Okinawa (http://visit-okinawa.com/)
Abbildung des Strands von Naha aus dem offiziellen Flyer von Okinawa (http://visit-okinawa.com/)

Naminoue Beach auf Okinawa.  (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
Naminoue Beach auf Okinawa. (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.