The long drive

8.1.20 Murchison Falls – Kibale

Ich hatte gehofft, dass die Weckzeiten nun etwas entspannter sein würden, aber weit gefehlt. Der Wecker klingelte um 4:45, um 5:15 wurde mein Koffer abgeholt, schnell noch einen Kaffee und ein Ei und dann ab dafür. Mit der Fähre ging es über den Nil und dann über Feldwege und ausgebaute Straßen gen Süden.

Es ist die längste Fahrstrecke in diesem Urlaub und obwohl die vorbeirauschende Landschaft sehr malerisch ist, spürt man nach einigen Stunden den eigenen Hintern doch sehr. Nach und nach erklimmen wir Höhenmeter von ca. 600 m über NN bis auf ca. 1200 m über NN. Das Klima wird spürbar kühler und feuchter und die Landschaft ändert sich von der Steppe zu saftig grünen Wäldern und Wiesen. Entlang der Straße sieht man mit zunehmender Häufigkeit Landwirtschaft und darunter auch ausgedehnte Teeplantagen.

Tee-Ernte in Uganda. (c) Jörg Neidig, all rights reserved.

Immer wieder fahren wir durch Städte und Dörfer und der Kontrast könnte größer nicht sein. In den Städten gibt es modern und hochwertig aussehende Gebäude und Geschäfte und die Menschen machen einen gepflegten Eindruck. Im Dorf nur wenige Kilometer entfernt wohnen Menschen in runden Lehnhütten, holen däihr Wasser mit Plastikcontainern vom Fluss und und kämpfen jeden Tag darum Essen auf den Tisch zu bringen.

Am späten Nachmittag kommen wir endlich an, vollkommen erschöpft, obwohl wir den ganzen Tag nur Uf unserem Hintern gesessen und aus dem Fenster geschaut haben.

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