Auf dem Weg zum Eigenheim

Nach langer reiflicher Überlegung habe ich mich aus dem Bauch heraus entschieden, in eine Eigentumswohnung zu investieren. Es sieht wohl so aus als ob ich in Nürnberg sesshaft werde. Noch ist nichts passiert, aber eine schön gelegene Wohnung hab ich mir mal reserviert.

Mit langen Hosen in Malaysia

So, ich bin gut in Malaysia angekommen. Nur mein Gepäck nicht. Schade eigentlich.
Als ich aufgrund der kurzen Umsteigezeit durch den Flughafen gerannt bin, habe ich mich schon gefragt, ob meine Koffer auch so schnell rennen können. Immerhin kenne ich jetzt die Antwort: können sie nicht.

Kaufrausch

In einem schwachen Moment habe ich mich dem Kaufrausch hingegeben, mit Kohle um mich geworfen, dem schnöden Mammon gefrönt. Bestellt isser (s.u.), abholen kann ich ihn erst im Januar. (Ich darf mir aber bis dahin nichts anmerken lassen, sonst wird mein jetziges BrummBrumm misstrauisch.)

Mercedes-Benz CLA. Picture (c) by Daimler AG
Mercedes-Benz CLA. Picture (c) by Daimler AG

Im Doppelpack

Aus dienstlichen Gründen konnte ich letztes Semester nicht einmal die Hälfte der Termine meines Japanischkurses besuchen. Die Lösung: Hab gerade noch einen zweiten Kurs bei der Volkshochschule gebucht. Die Hoffnung ist, dass ich es dann wenigstens zu einem der beiden schaffe. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Auf die Ohren: Robert DeLong

Seitdem ich Robert DeLong zufällig live in dem Stream auf Twitch gesehen habe, läuft seine Musik bei mir praktisch rund um die Uhr. Alter Schwede, der Junge hat Talent für 4 Bands. Er komponiert die Songs, spielt alle Instrumente selber ein, programmiert die Sound Effekts und singt die Vocals. Reinhören, süchtig werden.


…. uuuuund storniert

Leider haben sich auf der Arbeit ein paar wichtige Termine nun ungünstig mit dem gebuchten Urlaub überschnitten, so dass ich stornieren musste. Naja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der Sonne entgegen

<IRONIE> Und weil es mir in Deutschland nicht warm genug ist, habe ich jetzt meinen Urlaub für eine Gegend gebucht in der endlich mal die Sonne zu sehen ist. </IRONIE>

Kein Witz ist aber, dass ich einen Urlaub nach Tansania gebucht habe. Und ich bin schon richtig aufgeregt.

(c) www.afrigoo.de

Marketing und Wirklichkeit

Manchmal ist der Unterschied zwischen den Versprechen des Marketing und der Realität mehr als groß. So ist das auch in Okinawa. Bis jetzt habe ich nichts gesehen was irgendwie attraktiv war oder einen Besuch gerechtfertigt hätte. Hinzukommt, dass das Wetter so grauenhaft schwül und heiß ist (32 Grad Celsius bei 90% Luftfeuchtigkeit) und man es praktisch nicht im Freien aushalten kann.

Dass bei Fotos die Perspektive wichtig ist, sieht man schön an folgendem Beispiel: Bild a zeigt einen Strand aus dem Prospekt, Bild b zeigt den selben Strand aus der Sicht des Besuchers.

Abbildung des Strands von Naha aus dem offiziellen Flyer von Okinawa (http://visit-okinawa.com/)
Abbildung des Strands von Naha aus dem offiziellen Flyer von Okinawa (http://visit-okinawa.com/)

Naminoue Beach auf Okinawa.  (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
Naminoue Beach auf Okinawa. (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.

Abschied von Hiroshima

Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
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Mein letzter Tag in Hiroshima geht relaxed zu Ende. Ich habe noch einen japanischen Garten (Shukkeien) besucht, ein wenig im Stadtpark entspannt und durch die Einkaufspassagen gebummelt. (Und weil’s so lecker war, gab’s zum Abendessen noch eine Portion Okonomiyaki.

Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
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Highlight des Tages: Entspanntes Picknick im Park bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel.

Hiroshima ist schön

Nach dem Depri-Schock war das nächste Ziel eine der schönsten Ecken Japans. Direkt vor Hiroshima liegt die Insel Miyajima, die mit der Fähre in nur 10 Minuten zu erreichen ist. Auf der Insel – oder besser kurz davor – liegt eines der meistfotografierten Szenerien Japans: Ein Tempeltor, das im Wasser steht.

Die Insel, das Tor und der dazugehörige Tempel sind wirklich schön und mann merkt direkt wie der Ballast von einem abfällt. Zum Gipfel des Berges der Insel gibt es einen Wanderpfad, der sehr idyllisch und unsagbar anstrengend ist. Beim Aufstieg lief der Schweiß in Strömen, dafür ging der Abstieg schneller.

Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved.
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Highlight des Tages: Die Küche Hiroshimas ist vor allem für zwei Dinge bekannt: Austern und Okonomiyaki, eine Art herzhafter Pfannkuchen (Googeln!). Beides habe ich zur genüge genossen. Sehr sehr lecker.

Bin jetzt noch fix und fertig

Gestern bin ich nach Hiroshima gereist und kam so gegen halb zwei im Hotel an. Aufs Zimmer konnte ich so früh noch nicht, also bin ich gleich auf Besichtigungstour gegangen. „Jörg“, hab ich mir gedacht, „Jörg, schau dir doch gleich mal die Highlights an. Die sind ja gleich um die Ecke.“ Also bin ich zum Friedensmuseum und dem Friedenspark gestiefelt.

Was soll ich sagen. Nach dem Museum war ich emotional fix und fertig. Anhand von vielen Originalexponaten und der Beschreibung von Einzelschicksalen (vor allem von Kindern, da gerade an dem Morgen viele Schulklassen im Stadtzentrum waren) wird das Grauen dokumentiert. Geschmolzene Steine, verbrannte Kleidung und Bilder, die mir nie mehr aus dem Kopf gehen werden.

Am Friedenspark ist dann die Ruine eines der wenigen Gebäude zu sehen, von dem wenigstens noch ein paar Mauern stehen blieben. Davor zu stehen macht das Ganze noch einmal realer, erfahrbarer.

Ich war an dem Abend dann zu nichts anderem fähig als ins Hotel und früh ins Bett zu gehen.