Zur Zeit ist echt die Hölle los. Das Problem ist wirklich, dass die Dinge immer auf einen Schlag kommen. Es ist zwar toll, dass ich wieder zwei Kurse besuchen durfte, die mich wirklich weiter gebracht haben. Nicht so lustig ist aber, dass ich nach dem Abendessen mich jeden abend noch mal an den Rechner gesetzt habe und bis zwei Uhr Nachts weiter gearbeitet habe, nur um am nächsten Morgen zwischen 6 und 7 Uhr wieder aufzustehen. Eigentlich kann ich mich ja nicht beschweren, denn schließlich geht es mit riesigen Schritten voran. Die Grenze meiner Belastbarkeit ist trotzdem so langsam erreicht.
Müsli pur
Ein bisschen Werbung muss auch sein. Über die Arbeit (zu erklären, was das mit RFID zu tun hat, dauert jetzt aber zu lange) bin ich auf eine Internetseite gestoßen, die den persönlichen individuellen Müslimix anfertigt. Aus vielen Zutaten (alle Bio) kann man sich sein Lieblingsmüsli aus 566 Billionen möglichen Varianten zusammenklicken. Ich habe gleich mal drei Varianten erstellt und warte gespannt auf die Lieferung „meines“ Müslis. Ach ja, die Seite heißt www.mymuesli.com.
An die „Müsli-Jungs (falls ihr das hier lest): Eure tolle Idee wird von uns als ein tolles Beispiel vorgestellt, wie ein flexibler Produktionsprozess aussehen sollte. Losgröße 1 (das individuelle hochqualitative Produkt) zu einem Preis ähnlich dem Massenprodukt.
Haushaltsauflösung
Am Wochenende war die Auflösung des Haushalts meiner verstorbenen Großeltern. Das ging uns schon ziemlich an die Nieren. Es gab keinen Streit um Dinge. Ganz im Gegenteil, denn viel Brauchbares hatten sie eigentlich nicht besessen. Aber alles – jeder Zettel, jede geklebte Vase – triefte nur so von Erinnerungen und obwohl die Sachen nüchtern betrachtet eigentlich hauptsächlich Schrott waren, fiel es uns doch schwer Dinge auszusortieren. So habe ich dann letztendlich auch mehr mitgenommen als ich eigentlich wollte. Besonders bitter ist, dass viele der Geschenke, die ich zu Geburtstagen oder Weihnachtsfesten überreicht habe, nun wieder in meinen Besitz zurückgewandert sind.
Nürnbergs „Knut“
Nürnberg hat sich nach starken Protesten nun doch dazu entschieden, das überlebende Eisbärenbaby von Hand aufzuziehen. die ersten fotos gibt es hier: . Süüüüüüß.
YouTube for gamers
Über ein anders Blog bin ich gerade auf eine nette Internetseite gekommen, auf der man Videos von Computerspielszenen hochladen oder anschauen kann. die Seite ist noch klein und recht langsam, aber ein paar sehr schöne Videos sind bereits zu sehen. Besonders schön ist dieses Video bei dem man nur sagen kann: „Dumm gelaufen.“
Scheiß Weihnachten
Weihnachten war für meine Schwester und mich in den letzten Jahre schon ziemlich mies. Das hatte unterschiedliche Gründe, aber regelmäßig hofften wir vor den Feiertagen inständig, dass das Fest schnell vorüber gehen würde. Dieses Jahr jedoch wird sicherlich lange unsere Hitliste der miesesten Weihnachten anführen.
Vor Weihnachten wollte sich die Weihnachtsstimmung schon gar nicht erst aufbauen. Nach Worms angereist, besuchten wir erst einmal unsere Oma, die nach einem Schwächeanfall zwei Tage vorher ins Pflegeheim eingeliefert werden musste. Das war schon sehr erschreckend, zu sehen, wie wenig von einem Menschen den man liebt noch übrig bleiben kann. Und Tag für Tag wurde es sichtlich weniger, bis sie schließlich am 1. Weihnachtstag den Kampf verloren hat. Die Beerdigung ist voraussichtlich am 3.1.08.
Hier auch gleich meine Entschuldigung an alle, die mir Weihnachtsgrüße geschickt haben. Aber dieses Weihnachten war wirklich so scheiße, dass ich keine Lust hatte, auf „frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr“ zu antworten.
Neuer Rechner
Mann, irgendwie komme ich ja gar nicht mehr zum Schreiben. Diesmal bin ich aber nicht dran schuld. Der Grund für die fehlenden Einträge der letzten Wochen lag daran, dass mein altgedienter und lieb gewonnener Laptop seinen Geist aufgegeben hat. Mein Dell Inspiron ist in die ewigen Rechnergründe eingegangen, dahin wo es niemals einen Energiesparmodus gibt, die Rechenaufgaben riesig und die Benutzer geduldig sind. R.I.P.
Die Tage ist die Lieferung mit meinem neuen Rechner erst angekommen und was soll ich sagen: Der König ist tot, es lebe der König. Der neue Rechner ein XPS von Dell macht richtig Spaß! Der Monitor ist leider sehr billig, aber die CPU selbst ist im Vergleich zu meinem 5 Jahre alten Laptop (möge sein Prozessor in Frieden ruhen) zieht der einem echt die Wurst von der Semmel.
Oktoberfestbesuch
Am Samstag und Sonntag ging es mit ein paar Freunden und Kollegen aufs Oktoberfest. Das war ja nicht mein erster Besuch des größten Volksfests, aber diesmal ist es uns tatsächlich am Samstag nicht gelungen in ein Zelt zu kommen. Es ging tatsächlich gar nichts mehr. Obwohl immer mal wieder einige Gäste die Zelte verließen wurden keine neuen Gäste eingelassen. An einigen Zelten hingen daher auch Zettel mit der Aufschrift: „Dieses Zelt bleibt für heute geschlossen“. Schade, aber ne Menge Spaß kann man ja dennoch haben. Am Sonntag früh sind wir dann noch einmal auf der Wiesn gewesen und haben dann auch problemlos in die Zelte gekonnt. Dummerweise hatten wir dann aber keine große Lust mehr auf Bierzeltstimmung und haben uns dann relativ früh wieder aus dem Staub gemacht.
Fotoalbum online
Die letzten Wochen habe ich ja diesen Blog ja sträflichst vernachlässigt. Dies liegt zu einem an dem Urlaub, aber auch daran, dass ich an einer Erweiterung der Homepage gebastelt habe. Soeben habe ich mein neues Fotoalbum online geschaltet. Das Album ist unter http://www.joerg-neidig.de/gallery/main.php zu erreichen.
Es ist natürlich noch nicht ganz fertig (wann ist im Internet jemals etwas fertig?), aber wenn ich gewartet hätte bis es perfekt ist, wäre es vermutlich niemals online gegangen. D.h., in den nächsten Tagen und Wochen werde ich kontinuierlich weitere Fotos hochladen und auch in Zukunft schauen, dass die Sammlung möglichst komplett bleibt.
Urlaub und anderes
Der Urlaub rückt immer näher, aber so richtig kann ich mich noch nicht darauf freuen. Ich war zwar die Tage schon unterwegs, um ein paar Dinge zu besorgen (Segelschuhe z.B.), aber irgendwie fühlt sich der Urlaub so an als ob er erst in vielen Monaten stattfinden würde und nicht in zwei Wochen. Naja, so ganz stimmt das nicht, denn auf der Arbeit stapeln sich die Aufgaben wie immer bevor man ein paar Tage nicht mehr zu erreichen ist.
Heute ging der Name Siemens ja mal wieder durch die Presse. Super Quartalszahlen (an denen mein Bereich A&D stark beteiligt war) wurden genannt und auch ein weiterer Zukauf in der Wachstumssparte Medizintechnik (neudeutsch, medical care) macht Laune. Ganz persönlich finde ich nur den den Verkauf von VDO an Continental nicht so prickelnd. Ehrlich gesagt, hätte ich sogar Haus und Hof darauf gewettet, dass dies nicht passieren würde. Ich hoffe, dass dies für die bald Ex-Siemensianer gut ausgeht.
Sonnenschein durchs Fenster sehen
Man, gerade jetzt wo das Wetter schön wird, bin ich bei Siemens eingespannt bis zum Anschlag. Eigentlich darf ich mich ja nicht beschweren, denn das Teilprojekt für das ich gerade verantwortlich bin, habe ich selber initiiert. Zur Zeit läuft Einiges auf dem Gebiet Plagiatschutz. Eine Nachbarabteilung hat eine Plagiatschutzlösung gefunden, die recht vielversprechend aussieht und technisch einfach aber genial ist. Aber bevor Geld für eine Umsetzung in die Hand genommen wird, muss die Lösung natürlich geprüft werden. Tja, und an der Technikevaluation sitze ich gerade. Und da ich in zwei Wochen in Urlaub fahren möchte, muss die ganze Untersuchung bis Anfang August abgeschlossen sein. Da kann man die Sonne eben nur durch das Fenster sehen.
Meerschweinchen
Ein Kollege hat mir für eine gute Woche seine beiden Meerschweinchen zur Pflege überlassen. Ooooooh, sind die süß. Ich hatte ganz vergessen wie knuddelig die kleinen Dinger sind. Jetzt muss ich nur noch überlegen wie ich dem Kollegen beibringe, dass ich die Schweinchen behalte. 🙂
Urlaubsplanung
Kaum ist der letzte Kurzurlaub nach Ungarn vorbei starten die Vorbereitungen für den Sommerurlaub. Ein ehemaliger Kollege hat mehrmals versucht mich von einem Segelurlaub zu überzeugen und letztendlich habe ich dann gerne überreden lassen. Da ich allerdings keine Ahnung habe was da so auf mich zu kommt, habe ich schon ein wenig Bammel. Geplant ist ein Tourn von Rügen bis nach Stockholm und wieder zurück. Dabei ist eingeplant, dass pro Strecke etwa 4 Tage ununterbrochen auf See verbracht werden. Also, wenn ich nach diesem Urlaub keine Ahnung vom Segeln habe, dann lerne ich es auch nicht mehr. 🙂
New-In-Town-Treffen
Gestern Abend war ich auf einem Treffen, dass über die Internetseite New-In-Town organisiert wurde. Ziel der Seite ist es, Menschen zusammenzubringen, die – wie der Name schon sagt – neu in einer Stadt sind und Anschluss suchen. Ich kam also völlig ahnungslos in die Kneipe zu der ich über die Seite eingeladen wurde und da saßen schon fünf weitere Neulinge. Ich wurde gleich mit der Frage begrüßt, ob ich von Siemens käme oder Student sei. Tja, ich habe dann die Siemens-Fraktion vergrößert.
Der Abend war wirklich nett. Wenn man überlegt, dass einfach acht wildfremde Menschen ohne weitere Gemeinsamkeiten zusammengewürfelt wurden, ist das schon verrückt. Was daraus wird, kann man jetzt natürlich noch nicht sagen, aber das nächste Treffen haben wir schon für morgen ausgemacht. Da wollen wir uns in der Nürnberger Museumsnacht (Die Blaue Nacht) mal etwas Kultur reinziehen. Gemeinsam macht so etwas gleich viel mehr Spaß. Einige haben auch schon angeregt, dass wir auch mal einen Spieleabend veranstalten sollten. Ich bin echt gespannt und freue mich schon total.
Endlich ist das Kapitel abgeschlossen
Endlich habe ich die Zeit gefunden und die Verbesserung der Dissertation abgeschlossen. Der Vertrag mit dem Buchverlag ist abgeschlossen und nun muss das gute Stück nur noch gedruckt werden. Wenn ich ganz ehrlich bin, geht mir die Diss mittlerweile auch kräftig auf den Senkel. Ich möchte eigentlich gar nicht darüber nachdenken, wie viel Freizeit mich das Ding bis heute gekostet hat und das obwohl ja eigentlich schon alles gelaufen ist. Klar, man ist natürlich schon Stolz, wenn man so durch die Seiten blättert und dann auch wieder nicht, wenn man immer noch Fehler entdeckt. Jetzt bin ich aber einfach nur froh, dass ich das Kapitel abhaken und ins Regal stellen kann. Vielleicht – wenn ich viel Glück habe – bedeutet das, dass ich sogar auf ein wenig Freizeit hoffen kann.
