I’m in Kyoto, now

Diese Zeilen schreibe ich aus Kyoto und es regnet fuerchterlich. Daher geht es jetzt erst einmal ein ein japanisches Badehaus. In Tokyo hatte ich dafuer noch nicht die Zeit gefunden, also mein erster Test dieser urjapanischen Einrichtung.

In Tokyo habe ich eine japanische Studentin Mi Ho kennen gelernt, die mir am Sonntag dann im Sueden von Tokyo ein beliebtes Ausflugsziel gezeigt hat (Kamakura). Da gab es ein paar wunderschoene Tempel zu sehen und ausserdem hatten wir die Gelegenheit auch noch zwei Hochzeiten in den Tempeln zu beobachten. Zusammen haben wir dann noch ein einer Teezeremonie teilgenommen und ein etwas anderes Restaurant besucht. In dem Restaurant ist jeder Tisch mit einer kleinen heissen Platte ausgestattet auf der man sein Essen selbst zubereitet. Man bestellt dann einen Satz Zutaten, die dann in einer Schuessel (mit einem rohen Ei obendrauf) kommen. Dann verkleppert man das Ganze und braet sich ein Omlett. Warum man dafuer noch zahlen muss, wenn man eigentlich bis aufs sauber machen alles selber macht, weiss ich auch nicht. Das war auf jeden Fall ein richtig schoener Tag.

Die Japaner moegen es offensichtlich gerne laut und besonders gerne haben sie es wohl, wenn Dinge Geraeusche machen. Bei den Zuegen in Tokyo ertoent kurz vor der Abfahrt je nach Bahnhof und Linie eine andere Erkennungsmelodie. In Kyoto habe ich jetzt das naechste entdeckt: die Ampeln machen Musik. Jedesmal wenn die Ampeln auf gruen schalten, spielen sie ein japanisches Kinderlied. Putzig.

Die Tolettendeckel sind hier uebrigens beheizt.

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