Beruflicher Wechsel

Meine lange Abwesenheit vom Blog hat mehrere Gründe. Einer davon ist mein beruflicher Wechsel. Ich habe der Forschung&Entwicklung nun erst einmal den Rücken zugekehrt und bin in das Produktmanagement gewechselt. Dort verantworte ich das Portfolio der UHF-RFID-Lesegeräte.

Der Wechsel ist eine echte Herausforderung, da die Anforderungen hier gänzlich andere sind als in der Entwicklung. Hier heißt es nicht mehr technische Probleme zu lösen. Stattdessen wird entsprechend den Bedürnissen des Markts, die Entwicklung beauftragt gewisse Produkte zu entwickeln bzw. neue Produktfeatures zu realisieren. Für die Produkte ist dann eine Marketingstrategie festzulegen, Promotoren und Vertrieb müssen entsprechend unterrichtet werden. Welchen Preis und welche Rabatte sind anzusetzen? Die Fertigung will im Voraus wissen, welche Stückzahlen sie in welchem Monat produzieren soll. Wieviel Stück sollen ins Reperaturcenter bzw. Ersatzteillager? Der Customer Support wendet sich mit Detailfragen an einen; Kundenwünsche und Beschwerden landen ebenfalls auf dem Schreibtisch des Produktmanagers. Und wenn es in irgendeinem Projekt schief läuft, dann … (wer bekommt wohl die Schuld). Nebenbei sind noch Fachartikel zu schreiben.

Es gibt auf jeden Fall noch viel zu lernen und bislang ähnelt kein Tag dem anderen. das Umfeld ist toll und ich bereue den Schritt keine Minute.

SemProM, das war’s

Gestern war das Abschlusstreffen des Projekts SemProM, das in den letzten 3 jahren mein berufliches Wirken bestimmt hat. In meinen Augen haben wir ein sehr erfolgreiches Projekt zu einem guten Abschluss gebracht. Wie es mit dem Thema weiter geht ist noch etwas unklar, da heißt es: beide Daumen drücken.

Auf ein Neues!

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr!

Nach einer richtig guten Feier sitze ich gerade im Wohnzimmer und genieße die Ruhe. (Die Wohnung ist mittlerweile wieder aufgeräumt, aber was ich mit den ganzen Essensresten anfange ist mir noch nicht ganz klar.)

Alice Cooper in Bamberg

Am Montag ist Alice Cooper in Bamberg aufgetreten. Zusammenfassung: Sehr sehr unterhaltsam (hoher Spaßfaktor), die Vorbands gut, die Bühnenshow sehr sparsam, Alice war gut drauf und meine Ohren tun jetzt weh. Die Jako-Arena in Bamberg war bei weitem nicht ausverkauft (zumindest fühlte es sich so an), aber dafür war man sehr nah dran. Alice Cooper hat ja schon ganz ordentlich Jährchen auf dem Buckel und aussehen tut er noch viel älter. Andererseits hat es der Rock-Opa immer noch drauf sein Publikum zu begeistern.

Müde, einfach nur müde

Müde, einfach nur müde, mehr gibt es zu mir zurzeit nicht zu sagen. Bis einschließlich gestern habe ich die letzten Wochen an einem Projektantrag gewerkelt; Tag und Nacht und unter erheblichem Druck. Jetzt ist die Arbeit getan, aber richtig Freude kommt nicht auf. Nur unendliche Müdigkeit.

Asteroiden-Entdeckungen von 1980 bis 2010

In diesem Video (auf Youtube) von Scott Manley werden die vom Jahr 1980 bis 2010 entdeckten Asteroiden dargestellt. (Entdeckt habe ich den Beitrag auf der Seite Boing Boing nach der ich mittlerweile fast süchtig bin.)

In dem Video kann man sehr schön sehen, dass neue Asteroiden immer nur in einem bestimmten Winkel zur Erde entdeckt werden. Außerdem werden mit fortschreitender Zeit die Entdeckungsmethoden wohl immer ausgefeilter und die Rate der Entdeckungen nimmt stetig zu. Die Asteroiden sind farblich markiert: rot = fliegt auf Erde zu, gelb = nahe der Erde, grün = alle anderen. In der Animation leuchten die neu entdeckten Objekte kurz weiß auf.
Ach ja, die geniale Musikuntermalung ist ‚Transgenic‘ von Trifonic und die Videoauflösung lässt sich bis auf 1080 px hochdrehen.

Ingenieurskunst


Im Netz bin ich über die Seite von Tristan Perich gestolpert. Das ist mal ein schönes Beispiel was passiert, wenn man technisches Know-How mit Kunst verbindet. Besonders fasziniert hat mich 1-Bit Symphony: eine CD-Hülle in welcher die Musik „live“ durch einen Mikrochip erzeugt wird. Die Musik klingt etwas piepsig und ist auf Dauer evtl. etwas nervig, aber Idee und Ausführung sind in meinen Augen genial. (Kaufen kann man das Album hier.)

(Pictures (c) by Tristan Perich)

Urlaub!!!

Oh Mann, endlich Urlaub. Ich war selten so ausgebrannt und habe mich selten so Urlaubsreif gefühlt wie jetzt. Und jetzt sitze ich hier bei sagenhaft gutem Wetter und kann es nicht genießen. Ist das nicht verrückt? Es wird wohl noch 1-2 Tage dauern, bis ich es schaffe, mal länger als 15 Minuten auf meinem Hintern zu sitzen ohne gleich wieder aufspringen zu müssen, um irgendetwas zu erledigen.

I never expected Starcraft 2 to be THAT good

The original Starcraft was The strategic real-time game (with a capital „The“). I loved it and still do. No other game I know is that well balanced and so addictive even after 12 years. When Blizzard stated that they would develop a sequel I was very sceptical. Especially the sequel Warcraft 3 was a step into the wrong direction (imho). The expectations for Starcraft 2 could not have been any higher.

And now I have been playing Starcraft 2 for numerous hours (starting on Tuesday 22:00 o’clock) and I am addicted to this game. Blizzard did it. They took the best elements of the original Starcraft and left them practically unchanged. They added their know-how from other newer games and created a game which is (at least in my mind) perfect in every possible way. Congratulations, Blizzard!
I could write pages and pages about this game, but – to be honest – i don’t want to. Actually, I want to go back to playing it.

Ein erster Kratzer

Gestern stehe ich auf dem Weg nach Hause an der Ampel. Als die Ampel auf grün schaltet, legt der Fahrer vor mir den Rückwärtsgang ein und fährt los. Krach! „Das darf doch nicht wahr sein“, denk ich mir. Ein nagelneues Auto und irgendein A*** ist zu doof, um vorwärts von rückwärts zu unterscheiden. Zum Glück ist nicht viel passiert. Ein Kratzer im Lack und das Nummernschild ist etwas ramponiert.

Das „Witzige“ ist allerdings, dass mir das an der selben Ampel vor ca. 6 Wochen schon einmal passiert ist. Ampel grün, Rückwärtsgang rein, los und Krach. Ja, die A-Klasse ist wirklich ein kleines Auto, aber so klein, dass man sie übersieht? Auf jeden Fall gilt mein dank den Konstrukteuren, die auf die Idee kamen das vordere Nummernschild als das Teil zu konstruieren, das am weitesten nach vorne ragt.

„Going Postal“ was aired

Moist van Lipwig and me
Endlich lief die neuste Verfilmung eines Romans von Terry Pratchett „Going Postal“ im Fernsehen. Bis der Film auf DVD erscheint und ich ihn sehen kann, werden wohl noch ein paar Monate vergehen, aber ein paar schöne Standbilder sind mittlerweile im Netz aufgetaucht. Auf einem dieser Bilder bin ich sogar zu sehen. (Ich bin der zweite Typ von rechts mit Hut und Bart.)

(picture (c) BSkyB)

RIP Martin Gardner

Martin Gardner ist gestern gestorben. Er war ein Wissenschaftsjournalist der Extraklasse und seine Artikel in der Spektrum der Wissenschaft und seine Bücher hatten bereits vor Jahren meine Faszination für Mathematik geweckt. Er hat es geschafft dem meist trockenen Stoff Leben einzuhauchen. Danke Mr. Gardner.

WM-Sammelbilder-Sammelwut

Gibt es etwas schöneres als ein jungfräuliches Panini-Sammelalbum ganz zärtlich zu öffnen und sanft über die erste Seite zu streichen? Und dann – ganz sachte – reißt man das erste Tütchen auf (hat gar nicht weh getan) und fingert nervös ein Klebebildchen heraus. Jetzt gilt es den richtigen Punkt (zum Einkleben) zu finden. Sachte, ganz sachte, bloß nicht zu schnell! Und jaaaa, es ist vollbracht. Schön war’s, aber einmal könnt ich noch.

Hannover Messe vorbei

OCC Siemens bike
OCC Siemens bike
So, die Messe ist vorbei und das Wochenende dient der Pflege von Stimme und Füßen. Die Messe verlief gut auch wenn es stellenweise ruhig mehr Besucher hätten sein dürfen. Der Vorteil der ruhigen Phasen war aber, dass auch das Standpersonal ab und an die Möglichkeit hatte etwas von der Messe zu sehen.
Das Foto zeigt mich auf dem Siemens-Bike von Orange County Choppers (OCC). Der Chopper macht echt was her!