Auto doch nicht ganz so put?

Der Meister in der Autowerkstatt meinte heute morgen, dass wahrscheinlich nur die Getriebestange kaputt sei. Das käme mich nicht so teuer. So ganz glaube ich das zwar noch nicht, aber zumindest kann ich wieder hoffen.

Auto put

Mitten auf dem Nachhauseweg ist mir heute mein kleiner Mercedes kaputt gegangen. Plotzlich kann ich nicht mehr schalten. Zum Glück war gerade der zweite Gang drin, so dass ich es gerade noch so bis zur nächsten Werkstatt geschafft habe. Ganz kaputt kann das Getriebe also nicht sein. Ich hoffe daher, dass es sich nur um eine Kleinigkeit handelt. Aber da meine A-Klasse über eine Halbautomatik verfügt, wird es wahrscheinlich nicht so billig. So eine sch…

Boppard Nachwehen

So, das Kolloquium in Boppard ist vorüber. Es war zwar unglaublich anstrengend (was vielleicht auch daran lag, dass ich meinen Vortrag ungünstigerweise am Freitagmorgen halten musste), aber auch sehr interessant. Und Spaß gemacht hat es auch. Ich muss zugeben, dass ich schon lange nicht mehr so viel Wein getrunken habe, wie an diesen Tagen. Ein paar Kontakte konnte ich auch knüpfen. Wer weiß, vielleicht ergibt sich daraus das ein oder andere Stellenangebot.

Indoor Snowboard

Kürzlich sind ein paar Kollegen und ich zur Ski-Halle nach Bottrop gefahren. Klar, der Schnee ist nicht besonders und die Abfahrt ist auch nicht wirklich lang, aber man hat für 20 Euro eine Menge Spaß. In dem Eintritt ist außerdem Essen und Trinken enthalten. Witzigerweise hatten wir auch einen neuen Kollegen aus Mexiko dabei. Der hat dort zum ersten Mal in seinem Leben Schnee gesehen und dann haben wir ihn auch schon gleich auf ein Paar Ski gestellt.

Boppard kommt näher

Heute habe ich meinem Chef vorgeführt, was ich auf der Konferenz in Boppard präsentieren möchte. Klar, er hatte wieder jede Menge berechtigte Anmerkungen, aber im im Großen und Ganzen war er zufrieden. Interessant war die Anmerkung zu Prof. Isermann. Wenn Isermann eine Frage stellen würde, wäre diese in der Regel ziemlich unverschämt. Ich seie nun gewarnt und solle dann einfach irgendetwas antworten und dabei nicht notwendigerweise auf die eigentliche Frage eingehen. Man darf gespannt sein.

Snowboard fahren ist klasse

Mein Board und ich

Viel zu lange habe ich dem Wintersport die kalte Schulter gezeigt (Achtung: Wortwitz). Letztes Wochenende habe ich im Schwarzfald auf dem Feldberg einen Snowboard-Kurs belegt. Ich kann jetzt zwar jeden Knochen und

jede Muskelfaser im Leib schmerzhaft spüren, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Das Foto zeigt mich aus technischen Gründen leider während des Kurses auf dem Berg. Sonst hätte ich bestimmt ne Menge Bilder, die zeigen wie ich mit dem Hintern im kalten Schnee sitze. 🙂

(Picture (c) by Jörg Neidig. All rights reserved. Private and commercial use is forebidden.)

Stammbaum ist online

Seit heute ist mein Familienstammbaum online. Die Daten sind noch nicht ganz vollständig, insbesonders fehlen noch Bilder und Zeitdokumente, aber einen guten Eindruck kann man dennoch schon bekommen. Der Stammbaum ist erreichbar über „über mich“ -> „Stammbaum“ oder direkt als Link.
Starting from today my pedigree tree is online. Right now it is not fully uploaded. Especially pictures and documents are missing, but one can already get an idea of things. The tree is available under „über mich“ -> „Stammbaum“ or directly as link.

Die Gezeitenwelt

Wer gerne fantastische Bücher liest und gerade auf der Suche nach neuem Lesestoff ist, sollte sich nicht den Gezeitenwelt-Zyklus von Magus Magellan entgehen lassen. Die Buchreihe ist relativ neu und hat schon einige Preise abgesahnt. Hinter dem Pseudonym Magus Magellan verstecken sich die vier Autoren Bernhard Hennen, Hadmar von Wieser, Thomas Finn und Karl-Heinz Witzko, die Rollenspielfreunden auch schon als Autoren von DSA bekannt sein sollten. Die Bücher spielen alle auf der selben Welt und beschreiben die selben Ereignisse (eine Komet verursacht eine unglaubliche Katastrophe), aber immer aus der Sicht einer anderen Kultur. Während im ersten Roman noch eine europäische Stadt der Rennessauce im Mittelpunkt steht, ist es im zweiten Band eine eher chinesische Ära und im dritten Band das Leben von abgeschiedenen Südsee-Inselbewohnern. Ohne zuviel zu verraten: der Komet löst nicht nur eine unvorstellbare Naturkatastrophe aus, sondern lässt auch auf übernatürliche Weise Träume, Sagen und Erzählungen Wirklichkeit werden. Jetzt gibt es auf einmal wirklich Grund vor dem Schwarzen Mann Angst zu haben…

Urlaubsreif

Fünf Tage gearbeitet nach einem 14-tägigen Urlaub und trotzdem schon wieder urlaubsreif. Das ist einsamer Rekord. Nach zwei Konferenzbeiträgen durfte ich direkt einen DFG-Antrag schreiben, danach einen Zwischenbericht, danach mal wieder eine Konferenz, ach ja und dann noch diesen internen Bericht über Diagnose und alles bis gestern bitte. Das Doktorandenseminar steht vor der Tür (unser „Boot-Camp“), es muss dringend ein Zeitschriftenartikel geschrieben werden. Uups, beinahe hätte ich es vergessen, da gibt es ja noch die Dissertation.
Zwar bin ich zuversichtlich, dass das alles irgendwie schon zu schaffen ist, aber es geht nicht nur mir so. Die Nerven liegen zur Zeit ziemlich blank.

Ich bin ein Spießer

Für alle denen ich es noch nicht erzählt habe: Ich bin jetzt offiziell ein Spießer geworden. Ich bin Besitzer einer schönen kleinen Eigentumswohnung in Worms. Die Wohnung wird zur Zeit vermietet und soll später als Altersvorsorge dienen. So, jetzt weiß ich wie es sich anfühlt, einen echt riesigen Haufen Schulden zu haben. Das schränkt die Zukunftsgestaltung schon ein wenig ein…
Ein kleines Lob muss ich da auch meinem Berater von MLP aussprechen. Der hat sich da mächtig ins Zeug gelegt und mich so weit es ging unterstützt.

Sylvester

Dieses Sylvester war endlich mal wieder klasse. Ich bin kurzfristig zu einer privaten Party eingeladen worden und obwohl ich die meisten Gäste nicht oder nur oberflächlich kannte, hatte ich ’ne Menge Spaß. Vielleicht lag es sogar genau daran, dass ich mich mit mir eher unbekannten Leuten unterhalten konnte. Immer die selben Gesichter zu sehen und die selben Geschichten zu hören ist ja auch langweilig. Und neben dem ganzen Spaß hatte ich auch die Gelegenheit, meinen Horizont deutlich zu erweitern. Und das meine ich nicht belustigt, ironisch oder irgendwie gehässig, sondern ganz ernst. Man hat nicht häufig die Gelegenheit sich mit einer Frau zu unterhalten, die von Beruf Domina ist.

Neue Veröffentlichungen

Heute habe ich zwei weitere Veröffentlichungen zum Thema Diagnose eingereicht. Ein Beitrag ging an die Konferenz MTNS’06 in Kioto und der andere an Safeprocess’06 in Peking. Mal sehen, ob sie akzeptiert werden. Aus Zeitgründen werde ich wohl auf keiner der Konferenz einen Vortrag halten können.

Weihnachtsfeier’05

Die Weihnachtsfeier des Lehrstuhls war auch dieses mal wieder 1A. Es ist doch verblüffend wie ein paar Bier, gutes Essen und ein Spiel (Wichteln) aus einer Menge Individuen eine harmonische Gruppe machen können. (Fotos gibt es HIER.)

Gute Freunde

Die letzten Tage habe ich einem sehr guten Freund beim Umzug geholfen. Tja, jetzt wohnt er nicht mehr in der Nachbarschaft, sondern 550 km entfernt. Das ist wohl einer der schwersten Abschiede gewesen, die ich bislang erleben musste. Auch wenn das etwas schwul klingt: ich vermisse ihn jetzt schon.
Meine Kollegen hatten mich für verrückt erklärt, als ich mir zwei Tage Urlaub für den Umzug genommen habe. Die Termine für zwei Veröffentlichungen rücken erschreckend schnell näher, am Montag findet die Konferenz statt, die ich organisiere, ein DFG-Antrag muss dringend geschrieben werden und und und. Außerdem besäße ich schon eine ordentliche Portion Chuzpe, meinen Chef in der momentanen Situation zu erklären, ich könne die Übung am Freitag aus privaten Gründen nicht halten.
Aber ich musste feststellen, dass sich meine Prioritäten ordentlich verschoben haben. Diese ganzen Punkte sind natürlich nicht unwichtig. Aber im Vergleich zu der Möglichkeit einem Freund zu helfen, rücken sie ganz weit in den Hintergrund. Ich musste herausfinden, dass mir Beruf und Karriere nicht mehr so wichtig sind, sondern dass stattdessen meine Freunde auf Platz Nr. 1 gerückt sind.

Im Nachhinein betrachtet ist es eigentlich erschreckend, dass ich erst 30 werden musste, um das festzustellen.